Wenn einem Pferd am Bewegungsapparat etwas wehtut, wird es sich instinktiv weniger bewegen oder die betroffene Gliedmasse weniger belasten», sagt Regula Bettschart-Wolfensberger, Leiterin der anästhesiologischen Abteilung der Veterinärmedizinischen Fakultät der Uni Zürich. Gesten wie Schweifschlagen, Wälzen, Scharren oder plötzliche Unruhe geben dagegen eher Hinweise auf Bauchschmerzen.
Wer sich nicht ausschliesslich auf die Schulmedizin verlassen möchte, kann die Behandlung mit Haus- oder alternativen Heilmitteln unterstützen. Kälte verringert beispielsweise die Durchblutung und hilft so bei akuten Entzündungen oder Verletzungen. Wärme lockert dagegen verspannte Muskeln und regt die Durchblutung an, sodass die die Entzündung auslösenden Substanzen schneller abtransportiert werden können. Auch Physiotherapie und Akupunktur können die schulmedizinische Behandlung unterstützen. Ganz nach dem Motto: Was dem Menschen guttut, schadet auch dem Pferd nicht.